Duo in RE


Anja Engelberg - Viola da gamba
Přemek Hájek - Theorbe, Barockgitarre

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Presse
„Dübener Fermate lädt ins Schlafzimmer des Sonnenkönigs -
Bremer Musiker vom „Duo in RE“ sorgen für magische Momente in der Stadtkirche St. Nikolai“

...Ein Abend, an dem Zuhörer öfter mal den Atem anhielten.
...Und so gab es passenderweise diesmal vor allem leise Töne zur Laute, die in ihrer Virtuosität ganz tief berührten. Selten hat ein solch scheinbar schlichter Auftritt in St. Nikolai einen solch langen Nachhall gehabt. Was vor allem am harmonischen Zusammenspiel der Musiker lag, das in seiner wunderbar erwärmenden Ausstrahlung viele innige und manchmal gar erotische Momente hatte.
...„Die Magie der siebten Saite“ war das Programm überschrieben – und tatsächlich gab es bereits in der Suite in G-Dur von Marin Marais magische Momente. Spielerisch die Sarabande und das Menuett oder fordernd die Courante: Tänzerisch leicht nahm das Bremer Duo die Dübener mit ins königliche Schlafgemach. Voller Anmut, perfekter Harmonie und viel Detailarbeit: ein faszinierendes Liebesspiel auf mehr als sieben Saiten.
Engelsgleich und Teufelsritt - das „Duo in RE“ kann beides. Antoine Forquerays „La Bouron“ glich im Unterschied zum harmonischen Marais einer musikalischen Höllentour durch die Partitur. Der ungestüme Jurist der Familie Forquerays soll hier verewigt worden sein. Welch ein herrlicher Kontrast!
...Zwei Zugaben später gab es kein Halten mehr beim Applaus. Zu Recht: Die Dübener Fermate-Reihe ist um eine kostbare Erfahrung reicher.

03.04.2019, LVZ
Anja Engelberg (Viola da gamba) und Premek Hájek (Barockgitarre und Theorbe) verzauberten die Zuhörer mit französischer Barockmusik...Mit Werken großer Gambenvirtuosen aus der Blütezeit der Viola da gamba in Frankreich überzeugte das Duo in RE seine Zuhörer…

28.01.2019, Hannoversche Allgemeine
„Magie zum Greifen nah“
Das „Duo in RE“ lässt das Musikleben am Hof des Sonnenkönigs lebendig werden – auch mit einem mannsgroßen Instrument

...die Reihe „Kirchenmusik zu Isselhorst“, zu der Kantorin Birke Schreiber zahlreiche Zuhörer im gut gefüllten Kirchenschiff begrüßen konnte.
...Die Sätze, Tänze der Barockzeit, fanden ihre Entsprechung in dem nuancierten Spiel der Viola da gamba, begleitet von der gleichberechtigten Klangfarbe der Barockgitarre. Den Schlusssatz der Suite „La Guitare“ meisterten die Musiker virtuos und mit großer Spielfreude.
Man sage den Gambisten ja nach, das halbe Leben lang ihre Klangkörper zu stimmen und das weitere halbe Leben dann auf den verstimmten Instrumenten zu spielen, witzelte Hajek und sorgte damit für Erheiterung. Tatsächlich aber erlebte das Publikum im Verlauf des Konzertes ein bestens aufgelegtes Duo, das mit wohlgestimmten Instrumenten glänzend aufspielte.
Die von Marin Marais (La Rêveuse) und Roland Marais (Le noeud d‘Amour) komponierten Stücke wurden ihrer Thematik entsprechend gefühlvoll dargeboten – ein sensibles Zusammenspiel der beiden Musiker, das die Herzen der Besucher berührte.
Im von Antoine Forqueray komponierten Stück „La Mandoline“ stand Engelberg mit ihrer Viola da gamba vor der Herausforderung eine Mandoline zu imitieren, die sie mit perfekter Virtuosität meisterte. Marin Marais Stück „Les Folies d‘Espagne“, ein „Schlager der damaligen Zeit“ bildete den furiosen Abschluss des Konzertes. Alles, was auf einer Viola da gamba möglich ist, wurde gezeigt, kongenial begleitet von der Theorbe.

23.10.2018, Neue Westfälische
„Mit der Gambe ins Barock -
Duo in RE nimmt sein Publikum mit auf eine spannende Reise zu den Klängen vergangener Tage“

...Das Konzert war längst ausverkauft - gut, wenn man sich rechtzeitig eine Karte reserviert hatte.
...Denn die feinen französischen Barockstücke, die die beiden preisgekrönten Meistermusiker präsentierten, zogen das Publikum merklich in ihren Bann. Doch auch die sympathische und sehr bodenständige Art der beiden Instrumentalisten, die nicht nur die Musik selbst ein wenig erläuterten, sondern auch ihre ungewöhnlichen und zum Teil nur selten gesehenen Instrumente erklärten, machten das Konzert zu einem ganzheitlichen Erlebnis. Nicht umsonst heißt es über das Ensemble: „Wenig braucht es, um große Wirklung zu erzielen: eine Viola da gamba, eine Barockgitarre und zwei junge Musiker voll überschäumender Musizierlust!“ Und die haben die beiden auch im Museum gezeigt. Die Viola da gamba harmonierte dabei wunderbar mit der Barockgitarre und vor allem mit der herrlich klingenden Theorbe.
...Vielmehr faszinierten die beiden jungen Musiker ihr Publikum mit den ungewöhnlichen, aber beeindruckenden Klängen, die sie ihren Instrumenten entlockten.
Die Gäste zeigten sich hingerissen von der Virutosität, die Anja Engelberg und Premek Hájek in ihre Musik legten, von der Begeisterung und auch von der Spielfreude, die sie versprühten.
In der Konzertpause nutzten die Musikliebhaber die Gelegenheit, sich angeregt miteinander und den beiden Künstlern auszutauschen.

23.02.2018, Zevener Zeitung
„Wer hat‘s erfunden?“

...in der die Gambistin mit ebenso heller, duftiger, farbig reich nuancierter wie klarer und definierter Melodiegestaltung gefiel. Nachvollziehbar wurde vor diesem Hintergrund, dass die Violine bis zum Spätbarock warten musste, ehe sie die Viola da gamba als eines der führenden Soloinstrumente ablösen konnte. So vielfältig-feinsinnig waren die Möglichkeiten des Vorgängerinstruments. Hájek begleitete hier mit der Barockgitarre, fühlte sich gleichwertig für eine feine Auszierungsarbeit zuständig wie seine Kollegin und unterbaute das Ganze prickelnd und temperamentvoll.
...Eine anspruchsvolle Aufgabe, die Engelberg mit technischem Bravour und begeisternd guter Laune problemlos löste.
...den kunstvoll bearbeiteten Cantus firmus unterschiedlich und mit hoher, fast entfesselnder Intensität ins Licht zu setzen.

02.08.2017, Allgäuer Zeitung
„Hauch von Versailles im Sommerkonzert -
Duo in RE“ überzeugt in der Stadtkirche mit einem Programm voll höfischer Barockmusik“

Sein Ziel, die Zuhörer in die Kammer Ludwig XIV. Zu entführen, übertraf das „Duo in RE“ gründlich. Was beim dritten Sommerkonzert in der Arolser Stadtkirche geboten wurde, hätte auch bei Festen am Hofe von Versailles prächtig unterhalten. Eben höfische Barockmusik at its best, wie Bezirkskantor Jan Knobbe die beiden Künstler Anja Engelberg und Premek Hájek ankündigte. Die Faszination an der Musik hielt sich dabei stets die Waage mit Klang und Erscheinungsbild der ungewöhnlichen Instrumente sowie der Fertigkeit, mit der diese gespielt wurden.
...die Viola da gamba, im Sommerkonzert versiert und temperamentvoll von Anja Engelberg gespielt.
...interessant wurde dies, nachdem Hájek die barocke Gitarre gegen die imposante Theorbe eingetauscht hatte, die mit schier unüberschaubar vielen Saiten beeindruckte.
...in immer neuen Rhythmen und Tempi über die sieben Saiten flitzen ließ.
Ein ironisches Caféstück von Marais gab es nach viel Applaus als Zugabe obendrauf.

30.07.2017, Waldeckische Landeszeitung